Friday, May 25. 2007
42

Heute ist Towel Day, zu Ehren eines großen Autoren der Neuzeit, Douglas Adams. Also, Handtuch einpacken bevor ihr nach draußen geht!
Und wer jetzt garnichts versteht, hat vermutlich den Anhalter noch nicht gelesen und sollte dies schleunigst nachholen.
Update: Jetzt mit Bild von meinem Fenster.
Thursday, May 24. 2007
Piraten im Kino: Fluch der Karibik - Am Ende der Welt
Es kommt ja selten vor, dass ich eine Fortsetzung mit großer Neugier erwarte - nicht zuletzt da es fast schon als Konstante im Filmuniversum gilt, dass die Fortsetzung das Original nicht erreicht. Jedoch, im Gegensatz zum Tenor der meisten anderen Rezensionen, war ich vom zweiten Teil mehr als angetan, ja, er avancierte durchaus zu einem meiner Lieblingsfilme.
Leicht hatten's die Regisseure nicht. Ein erster Teil, der weit besser war als man erwarten konnte. Einen zweiten, der vor allem durch die Komplexität seiner Story mitzureißen wusste, sowie einen Cliffhanger, der alles andere als logisch erschien. Was macht Barbossa hier? Ist der nicht tot? Und warum sollte er sich plötzlich um Jacks Schicksal kümmern? Insofern, eine fast schon unlösbare Aufgabe, die jedoch, zumindest meiner Einschätzung nach, durchaus gut gelöst wurde. Einzig wurde mein Kinoerlebnis etwas getrübt durch eine Gruppe unsympatischer Gestalten neben mir, die nur bei den dämlichsten Witzen lachten und die meiste Zeit ihren Mobiltelefonen widmeten...
Nachdem im zweiten Teil schon Elizabeth ihre Unschuldigkeit verlieren durfte und längst nicht mehr nur als »die edle Piratenbraut« rüberkam, darf auch Will relativ zu Beginn des Films sich deutlich weniger edelmütig als bisher darstellen. Jack muss aus einer dubiosen Unterwelt gerettet werden, wobei jeder der Rettenden damit eigene Motive verfolgt, die zunächst alles andere als klar sind. Lord Backet hat zur Großoffensive gegen die Piraten getrommelt und besitzt außerdem die Kontrolle über das Tentakelwesen Davey Jones. Was nun alles an Handlungssträngen aufgebaut wird, lässt sich kaum in wenigen Worten zusammenfassen. Nur so viel: Die meiste Zeit verbrachte ich, fast schon konzentriert, damit, nicht den Faden zu verlieren - was jedoch ausgesprochen kurzweilig war. Trotz seiner Überlänge von 170 Minuten wird der Film seltenst langatmig. Als in der furiosen Schlacht schon fast klar schien, wie das ganze ausgeht (und ich dem Film schon deutlich schlechtere Noten geben wollte), gibt's nochmal eine Wendung und der Film ist noch lange nicht zu Ende.
Fazit: Wer Teil zwei ebenso mochte wie ich, dem sei Teil 3 ebenso wärmstens ans Herz gelegt. Wer den zweiten nicht kennt, sollte dies zunächst nachholen, es dürfte sonst sowieso kaum machbar sein, dem Handlungsverlauf zu folgen.
Wer schon beim zweiten Teil Langeweile verspürte, kann sich vermutlich auch den dritten schenken.
Leicht hatten's die Regisseure nicht. Ein erster Teil, der weit besser war als man erwarten konnte. Einen zweiten, der vor allem durch die Komplexität seiner Story mitzureißen wusste, sowie einen Cliffhanger, der alles andere als logisch erschien. Was macht Barbossa hier? Ist der nicht tot? Und warum sollte er sich plötzlich um Jacks Schicksal kümmern? Insofern, eine fast schon unlösbare Aufgabe, die jedoch, zumindest meiner Einschätzung nach, durchaus gut gelöst wurde. Einzig wurde mein Kinoerlebnis etwas getrübt durch eine Gruppe unsympatischer Gestalten neben mir, die nur bei den dämlichsten Witzen lachten und die meiste Zeit ihren Mobiltelefonen widmeten...
Nachdem im zweiten Teil schon Elizabeth ihre Unschuldigkeit verlieren durfte und längst nicht mehr nur als »die edle Piratenbraut« rüberkam, darf auch Will relativ zu Beginn des Films sich deutlich weniger edelmütig als bisher darstellen. Jack muss aus einer dubiosen Unterwelt gerettet werden, wobei jeder der Rettenden damit eigene Motive verfolgt, die zunächst alles andere als klar sind. Lord Backet hat zur Großoffensive gegen die Piraten getrommelt und besitzt außerdem die Kontrolle über das Tentakelwesen Davey Jones. Was nun alles an Handlungssträngen aufgebaut wird, lässt sich kaum in wenigen Worten zusammenfassen. Nur so viel: Die meiste Zeit verbrachte ich, fast schon konzentriert, damit, nicht den Faden zu verlieren - was jedoch ausgesprochen kurzweilig war. Trotz seiner Überlänge von 170 Minuten wird der Film seltenst langatmig. Als in der furiosen Schlacht schon fast klar schien, wie das ganze ausgeht (und ich dem Film schon deutlich schlechtere Noten geben wollte), gibt's nochmal eine Wendung und der Film ist noch lange nicht zu Ende.
Fazit: Wer Teil zwei ebenso mochte wie ich, dem sei Teil 3 ebenso wärmstens ans Herz gelegt. Wer den zweiten nicht kennt, sollte dies zunächst nachholen, es dürfte sonst sowieso kaum machbar sein, dem Handlungsverlauf zu folgen.
Wer schon beim zweiten Teil Langeweile verspürte, kann sich vermutlich auch den dritten schenken.
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Posted by Hanno Böck
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Wednesday, May 23. 2007
webinale 07 vorbei
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Man hatte etwas den Eindruck, dass deutlich mehr Aussteller als Besucher anwesend waren. Lag vermutlich an den hohen Preisen, weswegen kaum Laufpublikum anwesend war. Das heiße Wetter tat sein übriges und führte auch dazu, dass die Menschen an den Infoständen meist etwas erschöpft aussahen ;-)
Kontakte gab's so nur wenige, einige Interessenten an CAcert, ein paar Ubuntu-CDs gingen weg. Trotz allem würd ich mich nächstes Mal wieder beteiligen.
Weitere Bilder sind eben auch hochgeladen worden.
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Früchte des Zorns: wie Antennen in den Himmel

Hier lang für den Download, natürlich als ogg vorbis. Ich muss sagen, dass mir »Zwischen Leben und Überleben« besser gefallen hat, aber allemal gilt: Alle runterladen, lohnt sich!
Irgendwo auf der Platte hab ich noch ein paar ältere Tracks, die es nicht online gibt und die mir sehr gefallen, muss mal nachfragen ob ich die sharen darf.
P.S. 1: Auf dem letzten Jukss musste das FdZ-Konzert leider ausfallen, trotz unserer bettelnden Groupie-Mails. Ich hoffe auf nächstes Mal, hab nämlich FdZ noch nie live gesehn.
P.S. 2: Wir planen bald eine neue tuXmas (die vielleicht nicht so heißt, aber bestimmt genauso toll wird).
Posted by Hanno Böck
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Tuesday, May 22. 2007
Webinale
In wenigen Stunden geht's los zur webinale open in Ludwigsburg. Dort werden wir als Linux User Group Backnang präsent sein, ebenso wird schokokeks.org sich präsentieren.
Am LUG-Stand werden wir verschiedene Projekte, unter anderem OpenStreetMap und CAcert, vorstellen, sowie Kubuntu-CDs verteilen und Compiz zeigen.
Erste Bilder
Am LUG-Stand werden wir verschiedene Projekte, unter anderem OpenStreetMap und CAcert, vorstellen, sowie Kubuntu-CDs verteilen und Compiz zeigen.
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Monday, May 21. 2007
Die neue Ticket-Mode
Das passende Ticket für jeden Bedarf
Die neue Ticket-Mode ist da. Ob kurz, lang oder in der klassischen Kombination – für jeden Besucher [...] gibt es jetzt ein maßgeschneidertes Angebot.
Nein, das ist nicht die Ankündigung für die nächste Bravo Supershow. Das ist die Pressemitteilung des G8-Gute-Nacht-Camps...
Aber das geht noch besser:
In einem Duschzelt stehen 60 Duschplätze zur Verfügung. Oder besser gesagt: zweimal 30, sauber getrennt nach Geschlechtern. Denn gemeinschaftliches Duschen ist nicht vorgesehen.
Klaro, wir sind ja nicht in Sodom und Gomorrha. Hier wird sauber getrennt. Irgendwelche Perversen ham hier schließlich keinen Platz.
Und weiter:
Wie wird das Gelände gesichert?
Das Zeltcamp wird mit mobilen Bauzäunen zwei Meter hoch eingezäunt und mit weißen Sichtschutzplanen abgehängt. Eine Crew aus ehrenamtlichen und hauptamtlichen Ordnern sichert das Gelände.
Prima. Muss man schon keine Angst vor den Chaoten haben.
Wer macht bei euch die inhaltlichen Angebote und woran erkenne ich, welche Ausrichtung das Camp haben wird?
Die Ausrichtung verrät schon der Name unseres Camps - G8-Gute Nacht - der auf negative Folgen von Globalisierung aufmerksam macht.
Alles klar. Jetzt weiss ich auch, worum's geht. Auf die negativen Folgen der Globalisierung aufmerksam machen - das wollen Heiner Geisler, Jan Delay, Christian Klar und die NPD ja auch. Muss also was gutes sein.
Am 2.6. ist große Demo in Rostock, am Sonntag Fernsehgottesdienst "Heiliger Damm des Gebets" im Bad Doberaner Münster.
Dann sag ich doch schonmal "Amen".
Die neue Ticket-Mode ist da. Ob kurz, lang oder in der klassischen Kombination – für jeden Besucher [...] gibt es jetzt ein maßgeschneidertes Angebot.
Nein, das ist nicht die Ankündigung für die nächste Bravo Supershow. Das ist die Pressemitteilung des G8-Gute-Nacht-Camps...
Aber das geht noch besser:
In einem Duschzelt stehen 60 Duschplätze zur Verfügung. Oder besser gesagt: zweimal 30, sauber getrennt nach Geschlechtern. Denn gemeinschaftliches Duschen ist nicht vorgesehen.
Klaro, wir sind ja nicht in Sodom und Gomorrha. Hier wird sauber getrennt. Irgendwelche Perversen ham hier schließlich keinen Platz.
Und weiter:
Wie wird das Gelände gesichert?
Das Zeltcamp wird mit mobilen Bauzäunen zwei Meter hoch eingezäunt und mit weißen Sichtschutzplanen abgehängt. Eine Crew aus ehrenamtlichen und hauptamtlichen Ordnern sichert das Gelände.
Prima. Muss man schon keine Angst vor den Chaoten haben.
Wer macht bei euch die inhaltlichen Angebote und woran erkenne ich, welche Ausrichtung das Camp haben wird?
Die Ausrichtung verrät schon der Name unseres Camps - G8-Gute Nacht - der auf negative Folgen von Globalisierung aufmerksam macht.
Alles klar. Jetzt weiss ich auch, worum's geht. Auf die negativen Folgen der Globalisierung aufmerksam machen - das wollen Heiner Geisler, Jan Delay, Christian Klar und die NPD ja auch. Muss also was gutes sein.
Am 2.6. ist große Demo in Rostock, am Sonntag Fernsehgottesdienst "Heiliger Damm des Gebets" im Bad Doberaner Münster.
Dann sag ich doch schonmal "Amen".
Thursday, May 17. 2007
Treffen ohne Grund
Jungle World schreibt:
Die angebliche Konspiration bestand etwa darin, dass bei telefonischen Verabredungen der Grund des Treffens nicht genannt wurde (via classless)
Wir haben gerade spekuliert, ob wir damit auch schon terroristische Vereinigung sind, weil wir uns auch gelegentlich ohne Grund treffen. Allerdings kommunizieren wir das über verschlüsseltes Jabber. Vermutlich reicht ein gesteigertes Datenschutzbedürfnis auch schon, um als terroristische Vereinigung durchzugehen, wie der VS zu berichten weiss:
Linksextremisten werten die Verschärfung der Sicherheitsgesetze nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 als eine neue Qualität »staatlicher Repression«. Sie nehmen auch die Sicherheitsmaßnahmen [..] zum Anlass, den aus ihrer Sicht permanenten Ausbau des Überwachungsstaates und die repressive Wirkung der dabei eingesetzten neuen Technologien anzuprangern, wie z. B. RFID-Chips, Gen- oder Biometrische Datenbanken, Kameraüberwachung öffentlicher Plätze. (Verfassungsschutzbericht 2006, via Basquiat)
Allerdings haut das im Moment noch nicht hin, weil der 129a soweit ich weiss nur auf Gruppierungen mit mehr als drei Personen anwendbar ist. Aber die terroristische Ich-AG (Anwendung von 129a auf Einzelpersonen) soll ja auch bald kommen.
Die angebliche Konspiration bestand etwa darin, dass bei telefonischen Verabredungen der Grund des Treffens nicht genannt wurde (via classless)
Wir haben gerade spekuliert, ob wir damit auch schon terroristische Vereinigung sind, weil wir uns auch gelegentlich ohne Grund treffen. Allerdings kommunizieren wir das über verschlüsseltes Jabber. Vermutlich reicht ein gesteigertes Datenschutzbedürfnis auch schon, um als terroristische Vereinigung durchzugehen, wie der VS zu berichten weiss:
Linksextremisten werten die Verschärfung der Sicherheitsgesetze nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 als eine neue Qualität »staatlicher Repression«. Sie nehmen auch die Sicherheitsmaßnahmen [..] zum Anlass, den aus ihrer Sicht permanenten Ausbau des Überwachungsstaates und die repressive Wirkung der dabei eingesetzten neuen Technologien anzuprangern, wie z. B. RFID-Chips, Gen- oder Biometrische Datenbanken, Kameraüberwachung öffentlicher Plätze. (Verfassungsschutzbericht 2006, via Basquiat)
Allerdings haut das im Moment noch nicht hin, weil der 129a soweit ich weiss nur auf Gruppierungen mit mehr als drei Personen anwendbar ist. Aber die terroristische Ich-AG (Anwendung von 129a auf Einzelpersonen) soll ja auch bald kommen.
Web comics
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Creative Commons by-nc, from Randall Munroe
Ramon yesterday pointed me to xkcd (also the source of this sudoku-image). If you look at the earlier images, you'll suddenly think »This guy must have done this in school".
For you lucasarts-lovers, I also like Day after the Day of the Tentacle (although rarely updated).
Posted by Hanno Böck
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Saturday, May 12. 2007
2500 gegen Kohlekraftwerk Main/Wiesbaden
Nachfolgenden Kurzbericht hab ich eben auf Indymedia veröffentlicht:
2500 Menschen versammelten sich heute, um gegen den Neubau eines Kohlekraftwerks zwischen Main und Wiesbaden zu demonstrieren.
Während in Sonntagsreden die Wichtigkeit und Dringlichkeit des Klimaschutzes allenthalben betont wird, steht Deutschland vor dem massiven Ausbau der Kohleverstromung. CO2-Schleudern, die heute gebaut und für die nächsten Jahrzehnte laufen sollen. Selbst von der EU-Kommission erhielt Deutschland kürzlich einen Rüffel.
2500 Menschen versammelten sich bei meist schönem Wetter (einzelne Regentropfen konnten die Stimmung kaum trüben), zwei Demonstrationszüge trafen sich auf einer Rheinbrücke in Sichtweite zum Kraftwerksstandort. Während sich im Publikum reichlich Parteienvertreter tummelten, ließ es sich einer der Redner nicht nehmen, darauf hinzuweisen, dass Vertreter selbiger Parteien vor allem dann besonders aktiv gegen das Kohlekraftwerk sind, wenn sie in ihrer Stadt gerade Opposition darstellen.
Deutlich gemacht wurde auch, dass die Diskussion um die Alternativen Kohle- und Atomstrom keine ist, auf die man sich einlassen sollte. Die Redebeiträge waren garniert mit nur allzu surrealen Anekdoten aus den Diskussionen mit Befürwortern des Neubaus. So wurde der Initiative wohl vorgehalten, bevor man in Deutschland über CO2-Reduktion redet, sollen doch erstmal China und Indien ihre CO2-Emissionen reduzieren.
Desweiteren wurde eine CDU-Stadträtin zitiert, welche die Kapazitäten für Windenergie in Mainz für erschöpft hielt - bei ganzen drei Windrädern auf Mainzer Gebiet.
Artikel beim AKU Wiesbaden

Während in Sonntagsreden die Wichtigkeit und Dringlichkeit des Klimaschutzes allenthalben betont wird, steht Deutschland vor dem massiven Ausbau der Kohleverstromung. CO2-Schleudern, die heute gebaut und für die nächsten Jahrzehnte laufen sollen. Selbst von der EU-Kommission erhielt Deutschland kürzlich einen Rüffel.
2500 Menschen versammelten sich bei meist schönem Wetter (einzelne Regentropfen konnten die Stimmung kaum trüben), zwei Demonstrationszüge trafen sich auf einer Rheinbrücke in Sichtweite zum Kraftwerksstandort. Während sich im Publikum reichlich Parteienvertreter tummelten, ließ es sich einer der Redner nicht nehmen, darauf hinzuweisen, dass Vertreter selbiger Parteien vor allem dann besonders aktiv gegen das Kohlekraftwerk sind, wenn sie in ihrer Stadt gerade Opposition darstellen.
Deutlich gemacht wurde auch, dass die Diskussion um die Alternativen Kohle- und Atomstrom keine ist, auf die man sich einlassen sollte. Die Redebeiträge waren garniert mit nur allzu surrealen Anekdoten aus den Diskussionen mit Befürwortern des Neubaus. So wurde der Initiative wohl vorgehalten, bevor man in Deutschland über CO2-Reduktion redet, sollen doch erstmal China und Indien ihre CO2-Emissionen reduzieren.
Desweiteren wurde eine CDU-Stadträtin zitiert, welche die Kapazitäten für Windenergie in Mainz für erschöpft hielt - bei ganzen drei Windrädern auf Mainzer Gebiet.
Artikel beim AKU Wiesbaden
Friday, May 11. 2007
Short Tip: Change Serendipity URLs
Up until recently, I had URLs of the form /item/number, which is due to the reason that this was the URL-naming-scheme of bblog, an ancient blogging software I used years back. Now serendipity supports URLs with the title (minus problematic charakters), which is much better for search engines, because they often rate words that appear in the url better. Now, changing the URL after years of blogging doesn't seem appropriate (probably hundreds of links, trackbacks, bookmarks), so I needed some migration path. Serendipity doesn't support two url schemes out of the box, so I hacked some bash to do the trick. This will generate (after changing the url) forward rules (add them to .htaccess after the s9y-stuff), which send a »moved permanently«-answer. This has do be done only once, as there won't be links on new articles with the old scheme.
It's a fast hack and it probably doesn't fit in other situations without changes, but it's a nice example how fast you get somewhere with some bash and sed magic:
It's a fast hack and it probably doesn't fit in other situations without changes, but it's a nice example how fast you get somewhere with some bash and sed magic:
for i in `seq 1 31`; do
wget --quiet -O - http://www.hboeck.de/archives/P$i.html|grep serendipity_title | \
sed -e 's:^.*href="\([^"]*\)">.*$:\1:g' | \
sed -e 's:^/\w*/\(\w*\)-.*:RewriteRule ^item/\1 \0 [L,R=301]:g'
done
Wednesday, May 9. 2007
Ein Rätsel

Posted by Hanno Böck
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Monday, May 7. 2007
Filmrezension: Spiderman 3
Gestern hab ich mir den aktuellen Blockbuster reingezogen. Normalerweise lass ich ja sowas noch als »seichte Unterhaltung«, eben als typisches Popcornkino durchgehen (das gälte zumindest für die ersten beiden Teile), aber in dem Fall war's dann doch etwas zu seicht.
Statt einem hat Spiderman es diesmal mit drei Kontrahenten zu tun - was jedoch kaum zur Vertiefung der Story beiträgt. Da einer gegen drei etwas unfair anmutet, wird doch auch recht früh klar, wohin die Storyline geht: Einer der drei durchlebt im großen Showdown seine innere Wandlung - und darf danach gleich theatralisch sterben.
Nebenbei durchlebt »Spidey« noch eine Art Identitätskrise, die mit der Besessenheit eines Borg-artigen Wesens korreliert.
Die Versuche, in die Gangsterfiguren Tiefe zu bringen, sind zwar in Ansätzen vorhanden, aber viel zu wenig ausgebaut - der Ganove, der letztendlich nur seiner Tochter helfen wollte, darf seine Story die letzten Minuten noch präsentieren.
Bei den Special-Effects wird dick aufgetragen, und teilweise eindeutig etwas zu dick - will heißen, man sieht einfach, dass es hier ne CGI-Schlacht ist, die selbst bei gutgewilltem Phantasievermögen, auch mit übermenschlich ausgestatteten Wesen, viel zu sehr nach Computereffekt aussieht. Mary Jane sieht die ganze Zeit nett aus und ist sonst eigentlich genauso belanglos wie sie sich angeblich fühlt.
Insofern gibt's entgegen der allgemein lobenden Kritik von mir ein »sehr mager«. Den nächsten diesjährigen Blockbuster, »Fluch der Karibik 3«, erwarte ich mit Spannung, da ich hier schon zweimal positiv überrascht worden bin.
Statt einem hat Spiderman es diesmal mit drei Kontrahenten zu tun - was jedoch kaum zur Vertiefung der Story beiträgt. Da einer gegen drei etwas unfair anmutet, wird doch auch recht früh klar, wohin die Storyline geht: Einer der drei durchlebt im großen Showdown seine innere Wandlung - und darf danach gleich theatralisch sterben.
Nebenbei durchlebt »Spidey« noch eine Art Identitätskrise, die mit der Besessenheit eines Borg-artigen Wesens korreliert.
Die Versuche, in die Gangsterfiguren Tiefe zu bringen, sind zwar in Ansätzen vorhanden, aber viel zu wenig ausgebaut - der Ganove, der letztendlich nur seiner Tochter helfen wollte, darf seine Story die letzten Minuten noch präsentieren.
Bei den Special-Effects wird dick aufgetragen, und teilweise eindeutig etwas zu dick - will heißen, man sieht einfach, dass es hier ne CGI-Schlacht ist, die selbst bei gutgewilltem Phantasievermögen, auch mit übermenschlich ausgestatteten Wesen, viel zu sehr nach Computereffekt aussieht. Mary Jane sieht die ganze Zeit nett aus und ist sonst eigentlich genauso belanglos wie sie sich angeblich fühlt.
Insofern gibt's entgegen der allgemein lobenden Kritik von mir ein »sehr mager«. Den nächsten diesjährigen Blockbuster, »Fluch der Karibik 3«, erwarte ich mit Spannung, da ich hier schon zweimal positiv überrascht worden bin.
Saturday, May 5. 2007
Klimaschutz
Angesichts der allgegenwärtigen Sonntagsreden in Sachen Klimaschutz ein kleines Paradebeispiel, wie sowas dann in Realität aussieht.
Die Stadt Karlsruhe fährt momentan eine Kampagne unter dem Titel Klimaschutz - so geht's in Kooperation mit Schulen. Schüler sollen sich dem Klimaschutz »als einer der wichtigsten Aufgaben der Zukunft alters- und fächerübergreifend [...] widmen«, und das ganze im Kontext des Lieblingspapier aller bürgerlichen Umweltverbände, der Agenda 21. Dafür gibt's sogar schöne bunte Plakate, die an Karlsruher Straßenbahnhaltestellen kleben.
Gleichzeitig plant die EnBW ab 2008 ein Steinkohlekraftwerk in Karlsruhe zu bauen. Aber das hat sicher nichts miteinander zu tun.
Nachtrag: Bei der Gelegenheit gleich erwähnenswert: Am 12. Mai Demo gegen Neubau des Kohlekraftwerks Mainz/Wiesbaden.
Die Stadt Karlsruhe fährt momentan eine Kampagne unter dem Titel Klimaschutz - so geht's in Kooperation mit Schulen. Schüler sollen sich dem Klimaschutz »als einer der wichtigsten Aufgaben der Zukunft alters- und fächerübergreifend [...] widmen«, und das ganze im Kontext des Lieblingspapier aller bürgerlichen Umweltverbände, der Agenda 21. Dafür gibt's sogar schöne bunte Plakate, die an Karlsruher Straßenbahnhaltestellen kleben.
Gleichzeitig plant die EnBW ab 2008 ein Steinkohlekraftwerk in Karlsruhe zu bauen. Aber das hat sicher nichts miteinander zu tun.
Nachtrag: Bei der Gelegenheit gleich erwähnenswert: Am 12. Mai Demo gegen Neubau des Kohlekraftwerks Mainz/Wiesbaden.
Posted by Hanno Böck
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14:14
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Thursday, May 3. 2007
Funkerspuk
Unter dem Titel »Funkerspuk« trug Oona Leganovic heute im Karlsruher Infoladen vor.
Thema war Radiopolitik in den frühen Jahren des selbigen Geräts, insbesondere zwischen 1920 und 1930, im Vergleich zwischen Deutschland und den USA.
Die Quintessenz des Vortrags lässt sich wohl so zusammenfassen: Radiopolitik in Deutschland war bereits zu Zeiten der Weimarer Republik von starkem Kontrollbedürfnis geprägt, während sie in den USA viel stärker im Kontext eines zumindest beschränkten Freiheitsgedanken diskutiert wurde. Irgendwann gab es wohl gar ernsthaft die Vorstellung, jedes Radio polizeilich bewachen zu können. Der Vorläufer der GEZ wurde 1924 eingeführt.
Die Parallelen zwischen den Außeinandersetzungen damals und heute sind viel stärker, als man gemeinhin weiss. So versuchte AT&T bereits in den Anfängen, durch Patente Gebühren für das Recht, entsprechende Technologie zum Radiomachen einzusetzen, zu erheben. Hier an Softwarepatente und MP3s zu denken ist mehr als naheliegend. Radiogeräte in Deutschland waren lange Zeit nur mit Stempel des Reichspostministeriums erlaubt, was an Außeinandersetzungen um Modems in den 80ern stark erinnert.
Wer nach Vorläufern der Hackerkultur sucht, könnte durchaus bei frühen Funkamateuren fündig werden - die es in den USA sehr zahlreich, in Deutschland jedoch vor dem 1. Weltkrieg praktisch garnicht gab.
Falls wer zufällig aus Freiburg kommt und morgen nix vorhat, kann ja in der KTS vorbeischauen.
Mitschnitt erster Teil
Mitschnitt zweiter Teil
Thema war Radiopolitik in den frühen Jahren des selbigen Geräts, insbesondere zwischen 1920 und 1930, im Vergleich zwischen Deutschland und den USA.
Die Quintessenz des Vortrags lässt sich wohl so zusammenfassen: Radiopolitik in Deutschland war bereits zu Zeiten der Weimarer Republik von starkem Kontrollbedürfnis geprägt, während sie in den USA viel stärker im Kontext eines zumindest beschränkten Freiheitsgedanken diskutiert wurde. Irgendwann gab es wohl gar ernsthaft die Vorstellung, jedes Radio polizeilich bewachen zu können. Der Vorläufer der GEZ wurde 1924 eingeführt.
Die Parallelen zwischen den Außeinandersetzungen damals und heute sind viel stärker, als man gemeinhin weiss. So versuchte AT&T bereits in den Anfängen, durch Patente Gebühren für das Recht, entsprechende Technologie zum Radiomachen einzusetzen, zu erheben. Hier an Softwarepatente und MP3s zu denken ist mehr als naheliegend. Radiogeräte in Deutschland waren lange Zeit nur mit Stempel des Reichspostministeriums erlaubt, was an Außeinandersetzungen um Modems in den 80ern stark erinnert.
Wer nach Vorläufern der Hackerkultur sucht, könnte durchaus bei frühen Funkamateuren fündig werden - die es in den USA sehr zahlreich, in Deutschland jedoch vor dem 1. Weltkrieg praktisch garnicht gab.
Falls wer zufällig aus Freiburg kommt und morgen nix vorhat, kann ja in der KTS vorbeischauen.
Mitschnitt erster Teil
Mitschnitt zweiter Teil
Das Kopieren von Musik, Videos und Freizeitparks...
Ja, wirklich. Findige Chinesen haben Disneyland kopiert. Hat Stil, kreative Fortsetzung von Lessigs außeinandersetzung um »Steamboat Willie«.
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