Wednesday, April 25. 2007
Bißchen mehr Interaktives: Tippfehler
Gestern fiel mir ein Tippfehler im Titel eines wenige Tage zuvor geschriebenen Eintrages auf (Nachrichtem statt Nachrichten). Nun erlaubt es ja das elektronische Medium, im Gegensatz zum Gedruckten, derartige Schnitzer schnell und lautlos zu korrigieren.
Indes, und hier kommt ihr ins Spiel, glaube ich kaum, dass keinem meiner Leser dieser doch recht offensichtliche Tippfehler aufgefallen ist. Deswegen sei hier dazu aufgerufen: Tipp-, Rechtschreib-, Grammatik- oder auch rein faktische Fehler dürfen gerne in einer formlosen, kurzen eMail oder meinetwegen auch anonym als Kommentar gepostet werden (wird dann, wenn nicht weiter relevant, anschließend gelöscht).
Indes, und hier kommt ihr ins Spiel, glaube ich kaum, dass keinem meiner Leser dieser doch recht offensichtliche Tippfehler aufgefallen ist. Deswegen sei hier dazu aufgerufen: Tipp-, Rechtschreib-, Grammatik- oder auch rein faktische Fehler dürfen gerne in einer formlosen, kurzen eMail oder meinetwegen auch anonym als Kommentar gepostet werden (wird dann, wenn nicht weiter relevant, anschließend gelöscht).
Posted by Hanno Böck
in Computer culture, Life, Webdesign
at
14:51
| Comments (8)
| Trackbacks (0)
Defined tags for this entry: blog, tippfehler
Sunday, April 15. 2007
Demonstration gegen den Überwachungsstaat
Gestern in Frankfurt, zu nerdfreundlicher Zeit um 15 Uhr, ging's los.1000 bis 2000 Menschen (je nachdem ob man Veranstalter oder Polizei fragt). Der Optimist würde wohl sagen, angesichts der allgemeinen Ignoranz gegenüber dem Thema, insbesondere auch in linken Kreisen, immerhin etwas, der Pessimist dass es angesichts der Dringlichkeit der angesprochenen Themen viel zu wenige sind. Ich positionier mich mal irgendwo dazwischen ;-)
Weitere Aktivitäten beim AK Vorratsdatenspeicherung, und die Demo hat's immerhin auf die Webseite der tagesschau geschafft.
Posted by Hanno Böck
in Computer culture, Politics, Security
at
19:29
| Comment (1)
| Trackback (1)
Defined tags for this entry: datenschutz, demonstration, frankfurt, privacy, überwachung, vorratsdatenspeicherung
Wednesday, April 11. 2007
Datamining am Zigarettenautomaten
Es gilt wohl schon seit Anfang des Jahres, mir ist es erst vor wenigen Tagen aufgefallen: Zigarettenautomaten überprüfen nun das Alter des Bedienenden mit Hilfe der EC-Karte oder des EU-Führerscheins.
Sprich: Der Automat gibt nix her, wenn ich nicht meine Identität preisgebe.
»Selbstverständlich« wird dabei nichts gespeichert und der Datenschutz gewährleistet. Jedoch, als Ausrede, warum diese Entwicklung scheinbar fast allen aktiven Datenschützern (mich eingeschlossen, da merkt man, was man vom Nichtrauchen hat) entgangen ist, mag ich dies nicht gelten lassen - ich erinnere nur an Mautbrücken, deren Zweck es ja nie war, alle Autokennzeichen zu erfassen - dass sie trotzdem dafür taugen und einige Zeit später »rein zufällig« Menschen auf die Idee kommen, diese Daten auch zu nutzen, sollte Warnung genug sein.
Sind wir alle schon so abgestumpft, dass uns solche Attacken auf die Privatsphäre garnicht mehr auffallen? Sieht man drüber hinweg, weil es ja »nur« die Raucher betrifft? Oder traut man sich nicht, gegen den Jugendschutz Stellung zu beziehen, wenn dieser zur Demontage des Datenschutzes herangezogen wird? In der Vergangenheit waren ja meist noch Terroristen und ähnlich bösartige Menschen notwendig, um biometrische Ausweise, Vorratsdatenspeicherung, Rasterfahndung etc. durchzusetzen. Jetzt reichen scheinbar schon rauchende Teenies.
Apropos Datenschutz: Kommenden Samstag, 14.4., Demonstration gegen die Vorratsdatenspeicherung in Frankfurt.
Sprich: Der Automat gibt nix her, wenn ich nicht meine Identität preisgebe.
»Selbstverständlich« wird dabei nichts gespeichert und der Datenschutz gewährleistet. Jedoch, als Ausrede, warum diese Entwicklung scheinbar fast allen aktiven Datenschützern (mich eingeschlossen, da merkt man, was man vom Nichtrauchen hat) entgangen ist, mag ich dies nicht gelten lassen - ich erinnere nur an Mautbrücken, deren Zweck es ja nie war, alle Autokennzeichen zu erfassen - dass sie trotzdem dafür taugen und einige Zeit später »rein zufällig« Menschen auf die Idee kommen, diese Daten auch zu nutzen, sollte Warnung genug sein.
Sind wir alle schon so abgestumpft, dass uns solche Attacken auf die Privatsphäre garnicht mehr auffallen? Sieht man drüber hinweg, weil es ja »nur« die Raucher betrifft? Oder traut man sich nicht, gegen den Jugendschutz Stellung zu beziehen, wenn dieser zur Demontage des Datenschutzes herangezogen wird? In der Vergangenheit waren ja meist noch Terroristen und ähnlich bösartige Menschen notwendig, um biometrische Ausweise, Vorratsdatenspeicherung, Rasterfahndung etc. durchzusetzen. Jetzt reichen scheinbar schon rauchende Teenies.
Apropos Datenschutz: Kommenden Samstag, 14.4., Demonstration gegen die Vorratsdatenspeicherung in Frankfurt.
(Page 1 of 1, totaling 3 entries)