Sunday, May 29. 2005
Hirnkranke Spam-Bekämpfung
Also Leute, ich versteh's ja, dass ihr aufgrund der Spam-Probleme verzweifelt. Dass ihr Euch alles mögliche ausdenkt. Aber hey, manche Verfahren sind doch so offensichtlich bescheuert, das merkt man doch!
So bekam ich grad folgende Mail:
Dieses Mail wurde automatisch von der Mailsoftware TMDA generiert.
Das Mail, das Sie mir geschickt haben, wird von TMDA solange zurückgehalten, bis Ihre Mailadresse [xxx] verifiziert ist.
Um Ihr Mail an mich zuzustellen und Ihre Mailadresse zu bestätigen, senden Sie bitte eine leere Nachricht an die untenstehende Adresse oder antworten Sie in Ihrem Mailprogramm einfach auf dieses automatisch generierte Mail.
Nun, klitzekleines Gedankenspiel: Was passiert, wenn zwei Personen eine derartige Software verwenden und Person A eine Mail an Person B schreibt?
Der Mailserver von Person B wird eine derartige Bestätigunsmail zurückschicken. Die wird aber bei A nicht ankommen, sondern wieder nur eine Bestätigungsmail generieren. Wir ham ein schönes Loop und die Mail kommt nie irgendwo an.
Wenn die Software nun halbwegs intelligend ist, wird sie sowas irgendwie abfangen (ich hab mich nicht nähers damit beschäftigt). Das macht das ganze aber leider kein Stück besser. Was, wenn zwei Entwickler von toller Mailsoftware auf die gleiche hirnkranke Idee kommen, aber nichts voneinander wissen? Kann mir kaum vorstellen, dass das gutgeht.
So bekam ich grad folgende Mail:
Dieses Mail wurde automatisch von der Mailsoftware TMDA generiert.
Das Mail, das Sie mir geschickt haben, wird von TMDA solange zurückgehalten, bis Ihre Mailadresse [xxx] verifiziert ist.
Um Ihr Mail an mich zuzustellen und Ihre Mailadresse zu bestätigen, senden Sie bitte eine leere Nachricht an die untenstehende Adresse oder antworten Sie in Ihrem Mailprogramm einfach auf dieses automatisch generierte Mail.
Nun, klitzekleines Gedankenspiel: Was passiert, wenn zwei Personen eine derartige Software verwenden und Person A eine Mail an Person B schreibt?
Der Mailserver von Person B wird eine derartige Bestätigunsmail zurückschicken. Die wird aber bei A nicht ankommen, sondern wieder nur eine Bestätigungsmail generieren. Wir ham ein schönes Loop und die Mail kommt nie irgendwo an.
Wenn die Software nun halbwegs intelligend ist, wird sie sowas irgendwie abfangen (ich hab mich nicht nähers damit beschäftigt). Das macht das ganze aber leider kein Stück besser. Was, wenn zwei Entwickler von toller Mailsoftware auf die gleiche hirnkranke Idee kommen, aber nichts voneinander wissen? Kann mir kaum vorstellen, dass das gutgeht.
Monday, May 23. 2005
Für alle Illuminaten-Fans
Es ist der 23.5.2005, 23:05 Uhr, hier läuft musikalisch 23 von Welle:Erdball und wir schauen gleich den Film 23.
Da fällt mir noch ein, dass ich das Buch Illuminatus von Robert Wilson mal lesen könnte, welches schon ne Weile in meinem Schrank steht. Hab damit mal angefangen, aber da war's mir irgendwie zu anstrengend/wirr.
Ich hab dafür kürzlich Illuminati von Dan Brown gelesen, fand es aber eher bescheiden.
Da fällt mir noch ein, dass ich das Buch Illuminatus von Robert Wilson mal lesen könnte, welches schon ne Weile in meinem Schrank steht. Hab damit mal angefangen, aber da war's mir irgendwie zu anstrengend/wirr.
Ich hab dafür kürzlich Illuminati von Dan Brown gelesen, fand es aber eher bescheiden.
Posted by Hanno Böck
in Computer culture, Life, Movies, Music
at
23:05
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GPN-Report
Am vergangenen Wochenende war ich, wie berichtet, auf der GPN4 in Karlsruhe. Samstag abend heilt ich einen Freestyle-Vortrag mit ein paar Gedanken zur Demoszene und freier Software (Folien wie versprochen hier als OpenDocument, hier als PDF).
Beim Tastaturgeschwindigkeitsschneckenrennen war ich erstaunlich gut und hab die meisten Runden gewonnen. Stellt sich für mich die Frage, ob es sich noch lohnt, DVORAK zu lernen oder ob ich schon schnell genug tippe. Beim Hacker Jeopardy hab ich leider keine sonderlich gute Vorstellung abgegeben und bin schon in der ersten Runde ausgeschieden.
Ansonsten gab's natürlich n Haufen spannender Vorträge zu üblichen Hacker-Themen, jede Menge Mate, wenig Schlaf und meine ersten Tetrinet-Erfahrungen.
Nebenbei hab ich noch jemand getroffen, der ernsthaft behauptet, auf einem Samsung P35 (dem Nachfolgemodell von meinem P30) S3 unter Linux (Suspend-to-Ram) erfolgreich zu betreiben. Ich hab's sogar gesehen, konnte es bisher aber leider noch nicht nachvollziehen, da vbetool bei mir nicht kompilieren will.
Beim Tastaturgeschwindigkeitsschneckenrennen war ich erstaunlich gut und hab die meisten Runden gewonnen. Stellt sich für mich die Frage, ob es sich noch lohnt, DVORAK zu lernen oder ob ich schon schnell genug tippe. Beim Hacker Jeopardy hab ich leider keine sonderlich gute Vorstellung abgegeben und bin schon in der ersten Runde ausgeschieden.
Ansonsten gab's natürlich n Haufen spannender Vorträge zu üblichen Hacker-Themen, jede Menge Mate, wenig Schlaf und meine ersten Tetrinet-Erfahrungen.
Nebenbei hab ich noch jemand getroffen, der ernsthaft behauptet, auf einem Samsung P35 (dem Nachfolgemodell von meinem P30) S3 unter Linux (Suspend-to-Ram) erfolgreich zu betreiben. Ich hab's sogar gesehen, konnte es bisher aber leider noch nicht nachvollziehen, da vbetool bei mir nicht kompilieren will.
Friday, May 20. 2005
Arrived at GPN 4
I just arrived at the GPN4, an event organized by Entropia, the local group of the chaos computer club in Karlsruhe.The lectures sound very interesting and most are about subjects like Open Source/Free Software, DRM and alternatives, Open Content and Society etc.
If you live nearby Karlsruhe you might consider to join the event for the short term.
Posted by Hanno Böck
in Computer culture, Cryptography, English, Gentoo, Life, Linux, Music, Politics
at
19:16
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Das Betriebssystem mit den schönsten Logos
Ehrlich, wirklich interessiert hab ich mich eigentlich noch nie für OpenBSD. Aber eins muss man Ihnen lassen: Sie haben definitiv die schönsten Logos, Plakate, CD-Cover und T-Shirts.Mit der Version 3.7 gibt's auch wieder einen Release-Song, womit sich die OpenBSDler auch im Erschaffen freier Musik verdient machen (alle BSD-Release-Songs gibt's hier).
Darauf habe ich schon lange gewartet
Gerade auf Spreeblick gefunden:
Das Keyboard, ein Keyboard komplett ohne Aufdruck. Ich hatte mich schon vor Jahren gefragt, ob's sowas nicht gibt (wer schaut schon auf die Tasten beim Tippen? ;-), hab mir damals beholfen indem ich bei einer Tastatur die Tasten komplett entfernt und willkürlich wieder aufgesteckt habe (was bei einigen Besuchern zu Verwirrung geführt hat). Zeitweise hatte ich auch ein auf dem Computerflohmarkt erstandenes Keyboard mit obskurem ausländischen Layout (ich glaub es war finnisch), erzielt ähnliche Effekte.
Naja, da ich inzwischen ausschließlich aufm Laptop unterwegs bin, werd ich mir das schöne Teil wohl nicht kaufen. Was in mir aber mal wieder den Wunsch aufkommen lässt, dass Laptops mehr austauschbare, standardisierte Komponenten haben sollten.
Das Keyboard, ein Keyboard komplett ohne Aufdruck. Ich hatte mich schon vor Jahren gefragt, ob's sowas nicht gibt (wer schaut schon auf die Tasten beim Tippen? ;-), hab mir damals beholfen indem ich bei einer Tastatur die Tasten komplett entfernt und willkürlich wieder aufgesteckt habe (was bei einigen Besuchern zu Verwirrung geführt hat). Zeitweise hatte ich auch ein auf dem Computerflohmarkt erstandenes Keyboard mit obskurem ausländischen Layout (ich glaub es war finnisch), erzielt ähnliche Effekte.
Naja, da ich inzwischen ausschließlich aufm Laptop unterwegs bin, werd ich mir das schöne Teil wohl nicht kaufen. Was in mir aber mal wieder den Wunsch aufkommen lässt, dass Laptops mehr austauschbare, standardisierte Komponenten haben sollten.
Thursday, May 12. 2005
Real-live gaming
Vielleicht erinnert sich der ein- oder andere an das GameBoy-Spiel Kwirk. Es geht dabei darum, in einem eng begrenzten zweidimensionalen Raum eckige Objekte an einen bestimmten Ort zu verschieben.
Habe mich grad irgendwie dran erinnert, als ich versucht habe, in meinem doch recht kleinen Zimmer die Anordnung der Möbel komplett zu verändern. Ob es als reines Schiebespiel möglich gewesen wäre, weiss ich nicht, da ich mir dann doch irgendwie die in meinem Zimmer vorhandene dritte Dimension zu Nutzen gemacht habe, die es mir ermöglichte, Stühle über Betten und kleine Regale über Tische zu heben.
Habe mich grad irgendwie dran erinnert, als ich versucht habe, in meinem doch recht kleinen Zimmer die Anordnung der Möbel komplett zu verändern. Ob es als reines Schiebespiel möglich gewesen wäre, weiss ich nicht, da ich mir dann doch irgendwie die in meinem Zimmer vorhandene dritte Dimension zu Nutzen gemacht habe, die es mir ermöglichte, Stühle über Betten und kleine Regale über Tische zu heben.
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