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Funknetze im Zug

Thursday, December 6. 2007, 23:57
Nachdem ich mich mal wieder darüber geärgert hatte, zwar auf einer von der Deutschen Bahn WLAN-fähig ausgestatteten Strecke zu fahren (Mannheim-Köln), aber nicht in einem der WLAN-fähigen Züge (das vergisst die Bahn in ihrer Werbung über den WLAN-Ausbau nämlich regelmäßig zu erwähnen, dass auch auf den ausgebauten ICE-Strecken nur ein Bruchteil der Züge tatsächlich WLAN verfügbar macht), fiel mir ein Netz auf, welches sich »Free Public WiFi« nannte und wohl offen war. Da aus dem fahrenden Zug aber wohl kaum Chancen auf eine Verbindung bestand, ignorierte ich es zunächst.

Nachdem das Netz aber ca. 10 Minuten später immer noch da war, musste es sich zweifelsohne mit mir im Zug befinden. Mir fiel auch auf, dass es sich um ein Ad-Hoc-Netz handelte, was die Vermutung nährte, dass es sich um einen anderen Laptop handelt. »Free Public WiFi« empfand ich nun als Einladung, mit diesem zu kommunizieren. Bedauerlicherweise schien es mir weder DHCP noch sonst irgendwelche sinnvollen Services bieten zu wollen. Lediglich eine IP lies sich ersniffen, die jedoch nur zwei offenen Ports hatte, die auf eine Windowsfreigabe hindeuteten - wodurch ich bemerkte, dass ich gerade kein Samba installiert hatte.

Ein Weilchen später waren dann plötzlich zwei »Free Public WiFi«-Netze verfügbar, was die Sache ja noch spannender machte. Möglicherweise experimentieren da unweit von mir zwei Menschen mit irgendwelchen Mesh-Technologien - und ich hab keine Möglichkeit der Kommunikation. Kurz vor Frankfurt schienen beide Netze jedoch den Zug zu verlassen.

Abschließend durfte ich noch verärgert feststellen, dass wohl neuerdings am Frankfurter Flughafen ein Login mit T-Online nicht mehr möglich ist, ich insofern auch hier, eine sonst recht zuverlässig funktionierende Möglichkeit (relativ langer Halt, gute Netzabdeckung), kein Netz erhielt und dieser Blog-Eintrag wohl noch bis heute abend warten muss, bis er online geht.

Falls jemand sachdienliche Hinweise hat, was »Free Public WiFi« gewesen sein könnte und in welcher Form ich es mir hätte nutzbar machen können, wäre ich um Mitteilung dankbar.

Advanced Hardware-Hacking

Monday, October 1. 2007, 13:47
CedricRecently, I did a bit of »modding« to my homeserver (an old P30 laptop, you may know that if you're regularly reading this blog).

I removed the case, which enabled me to remove some unneeded hardware to save energy. The touchpad, the internal modem and the front LEDs could easily be disconnected. The soundcard and the wireless card could also be removed, but they'll stay. The wlan will become a FreiFunk-node (stupid question: what's the english term for freifunk?). The soundcard makes it a perfect webradio player (and, for their mini-size, the quality of the speakers is quite acceptable).

Beside, the whole system now runs from a memory stick. A HD is still attached, but not used on normal operations. It tended to spin up without a reason, till I noticed that I still had smartd running. Now, the nice thing is, this device is now completely silent as long as I don't use the HD. Even if I run compile processes, the processor fan doesn't run. Seems that enough fresh air is sufficient to cool a Pentium M.

Another attractive feature is that I have three freely usable acpi-buttons, plus the three normal LEDs (caps, num, scroll). 3 LEDs, that makes 8 different LED-status combinations. My plan is now to use the three buttons, have 8 pre-programmed webradio channels and use one button for start/stop, one for switching channels. One is still left for creative purposes, volume control would be obvious, but that doesn't make much sense with one button. An idea would be to use the wlan-button and find a way to disable it's ability to switch the wlan-card on/off (at least a simple/hacky approach would be setting it back on as soon as it's switched off).
But that's not implemented yet, so don't ask for it. I'll publish it as soon as I've done that.

Wendlandcamp

Monday, July 30. 2007, 17:33
AccesspointBin seit gestern auf dem Wendlandcamp. Wie man sieht, hat sich der Freifunk Wendlandcamp schon ausgebreitet.

Erster Freifunk-Node in Murrhardt

Thursday, January 18. 2007, 00:50
Kürzlich hatten wir beim Treffen der LUG Backnang besuch von den Freifunkern aus Weinstadt. Nach einem interessanten, teilweise durch für mich unverständliches Fachsimpeln über technische Details von Antennen unterbrochenen, Vortrag, hat uns das Freifunk-Fieber gepackt.

Bernd lotet gerade schon aus, wohin er überall von Köchersberg aus Sichtverbindungen hat, mein erster Freifunk-Node (mit olsr) ist bereits Online gegangen. Im LUG-Wiki lässt sich die weitere Entwicklung verfolgen.

Linux auf Pentium 75 Clevo Multimedia Notebook Computer FMA86T

Sunday, November 19. 2006, 15:01
Multimedia Notebook ComputerEines der interessanteren Modelle der gestrigen Installparty war ein Pentium 75 Notebook, welches sich überschwänglich »Multimedia Notebook Computer« nannte.

Das erste Problem bei einem solchen Gerät ist ja, wie kriegt man da überhaupt Daten drauf. Weder Netzwerk, noch USB, zwar ein integriertes CD-ROM, doch nicht bootfähig. PCMCIA-Netzwerkkarte war auch nicht aufzufinden. Die wohl eher scherzhaft gemeinte Idee, die Festplatte in einen anderen Rechner zu bauen und dort zu installieren, nahm ich beim Wort.

Während der Installparty haben wir dann zwar keine Installation mehr vollbracht, jedoch bot ich an, das Gerät zuhause nochmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Nachdem ich wie bereits angedeutet in einem Fremd-Laptop die Festplatte mit einem Debian Etch versehen hatte, der Versuch das ganze zu booten. Schlug fehl, mir fiel auf dass das Kernelimage im Bootmenü ein -686-suffix hatte - Debian erkennt scheinbar automatisch einen neueren Prozessor und installiert ein passendes Kernelimage. Also Platte wieder zurückgebaut, 486-kernel installiert und neu gebootet.

Fährt hoch, X start schlägt wie zu erwarten war fehl (bei gewechselter Hardware). Mit lspci die Hardware betrachtet. Die Grafikkarte war ein Modell von »Chips and Technologies«, was ich zwar noch nie gehört hatte, aber xorg schon. Es existiert ein chips-Treiber, mit dem die Karte dann auch (640x480 bei 16 bpp) lief, zwar mit schwarzen Rändern am Rand, aber immerhin. Das Touchpad war sogar ein Synaptics, Scrolling am Rand funktioniert tadellos. Da jedes moderne Desktop-Environment die Kiste wohl überfordert hätte, musste icewm herhalten.
CD-ROM und Floppy liefen problemlos.

Beim Soundchip musste ich leider passen. Zwar fand ich qua google heraus, dass es sich wohl um einen Opti 930 handelt, das snd-opti93x Modul meldete mir jedoch »no OPTi 82C93x soundcard found«. Möglicherweise mit entsprechenden Parametern für das Kernelmodul lauffähig.

Nun wäre natürlich eine Netzwerkverbindung interessant gewesen. Zwar hatte ich einige PCMCIA-Karten rumliegen, die einzige mit integriertem Anschluss war jedoch eine Cardbus, was unsere alte Hardware nicht verkraftete. Eine D-Link wurde korrekt erkannt und eingebunden, jedoch fehlt mir für diese ein Anschlussteil, der den flachen Stecker in einen Netzwerkstecker konvertiert (die Teile, die immer so schnell kaputtgingen).
Mein letzter Versuch, eine Orinoco WLAN-Karte, führte dann jedoch überraschenderweise zum gewünschten Erfolg. WLAN auf einem Pentium 75, wer kann schon behaupten, sowas schonmal betrieben zu haben? ;-)

Update: Tuxmobil brachte mir noch diese Seite zu dem Laptop.

WLAN und Vodafone

Wednesday, September 13. 2006, 14:18
Folgendes Erlebnis wollte ich Euch nicht vorenthalten:

Ich saß am Kölner Hauptbahnhof und hätte einige Dokumentation aus dem Netz brauchen können, um auf der Heimfahrt sinnvoll zu arbeiten. Also schaute ich mal, was an drahtlosen Netzen zur Verfügung steht.

Ein Vodafone-Accesspoint stellte sich mir zur Verfügung und leitete weiter auf eine Startseite mit Tarifinformationen. Man konnte per Kreditkarte oder wahlweise per Vodafone (oder O2) Handy bezahlen und der Preis für eine halbe Stunde betrug knappe 4 €. Zwar nicht gerade günstig, aber da ich mobilfunktechnisch sowieso Vodafone-Kunde bin, dachte ich, es ist einen Versuch Wert.

Also den Button für Vodafone-Bezahlung angeklickt, meine Handy-Nummer eingegeben und abwarten, was passiert. Mein Handy piepst nicht und die Webseite will meine Kreditkartendaten. Ich klicke mich durch zu einer FAQ, die mir eine kostenlose Hotlinenummer verrät.

Naja, das Gespräch muss man sich ungefähr so vorstellen:
»Wo sind sie denn?« - »Am Kölner Hauptbahnhof.« - »Da haben wir garkeinen Accespoint.« (hmja, also der Dom steht da recht eindeutig neben mir, wenn ich nicht ganz gewaltige Halluzinationen hab)
»Auf der Seite ist ein Banner vom Ibis-Hotel.« - »Ach ja, dann ist das einer von den Ibis-Accespoints. Wenn sie jetzt ein Hotelzimmer hätten, könnte ich ein Ticket öffnen.« - »Ich will aber eigentlich kein Hotelzimmer, sondern nur Internet.«

Naja, irgendwann gab ich's dann auf, als der Herr an der Hotline meinte, er könnte sich dort melden, aber das dauert mindestens 2-3 Stunden.

Im ICE später wäre sogar einer der T-Mobile-Hotspots verfügbar gewesen, aber da fingen die Preise erst bei 8 € an, was ich dann doch etwas arg übertrieben fand.
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