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Energy effiency of cable modems and routers

Thursday, January 27. 2011, 21:22
Power supply with effiency labelingI already wrote in the past that a couple of times that I'm worried about the insane high energy consumption of DSL and WLAN hardware that's supposed to run all the time.

Recently, I switched my internet provider from O2 to Kabel Deutschland and got new hardware. I made some findings I found interesting:

It seems very many power supplies today have a label on their energy effiency. If you find something called "EFFIENCY LEVEL: V" - that's it. V is currently the best, I the worst. Higher values are reserved for the future (so this is much more intelligent than the stupid EU energy label, where A stands for "this was the best when we invented this label some years ago"). I haven't tried that yet, but from what I read it seems worth replacing inefficient power supplies with better ones.

The cable modem I got eats 4 Watts. Considering that it's the crucial part that cannot be switched off as long as I want to be able to receive phone calls, I consider this rather high. The power supply had effiency level IV. If anyone knows of any energy saving cable modems, I'm open for suggestions.

I was quite impressed by the router I got for free. It's a D-Link 615 and it's using 2,4 Watts with wireless and 1,4 Watts without. That's MUCH better than anything I've seen before. So at least we see some progress here. (and for people interested in free software: it seems at least DD-WRT claims to support it and the other *WRT projects are working on it)

Though I still fail to understand why there can't be a simple law stating that every electronic device must put information about it's energy consumption on the package.

DSL-Router und Stromverbrauch

Tuesday, October 6. 2009, 21:00
Ich besitze einen Kühlschrank der Energiesparklasse A++. Mir gefällt das Gerät. Wenn ich dort ein Strommessgerät anschließe, zeit das meistens keinen messbaren Strom - mein Messgerät kann die Watt nur auf eine Nachkommastelle anzeigen und da verbraucht das Gerät, solange es nicht aktiv kühlt (und das ist dank guter Isolierung die meiste Zeit so), schlicht 0,0 Watt an. Laut Herstellerangaben braucht das Gerät etwa 85 kWh pro Jahr. Einzig die Innenbeleuchtung wird von einer konventionellen Glühbirne betrieben - ich überlege gerade noch ob ich die austausche oder schlicht weglasse.

Neben dem Kühlschrank besitze ich zwei weitere elektrische Geräte, die permanent laufen: Einen DSL-Router (ohne WLAN) und ein Telefon. Der DSL-Router ist gleichzeitig Telefonanschluss (wird intern über VoIP geregelt, Tarif von O2), was bewirkt, dass ich ihn nicht ausschalten kann, wenn ich telefonisch erreichbar sein möchte. Der DSL-Router benötigt 7 Watt im reinen Leerlauf. Das sind 24*365*7/1000 kWh, also etwa 61 kWh pro Jahr (24 Stunden pro Tag, 365 Tage pro Jahr, 7 Watt, teilen durch 1000 für Watt zu Kilowatt). Zusammengefasst also: Mein DSL-Router braucht allein fast so viel Strom wie mein Kühlschrank!

Um dem noch eine andere Dimension zu geben: Es gibt etwa 20 Millionen Breitband-Internetanschlüsse in Deutschland. DSL-Router sind quasi Standard, die Anzahl der Anschlüsse ohne Router dürfte vernachlässigbar sein. Ich denke es wäre ohne Probleme möglich, die so zu bauen, dass sie mit weniger als einem Watt Leerlaufleistung auskommen. Rechnen wir also mindestens 5 Watt potentielle Ersparnis. Das macht dann 20*10^6*5/10^6 MW = 100 Megawatt (20 Millionen, 5 Watt, umgerechnet in Megawatt). Das ist immerhin ein kleineres Kohlekraftwerk.

Nun ist das, was man als Einzelner tun kann, leider eher begrenzt. DSL-Router erhält man üblicherweise im Paket mit DSl-Anschlüssen - aber auch wenn dies nicht so wäre, wer versucht, Informationen über den Stromverbrauch zu finden, wird nur in den seltensten Fällen fündig. Die allermeisten elektrischen Geräte besitzen weder irgendein Energielabel (großteils sowieso unbrauchbar weil total veraltet) noch die simple Information, wieviel Strom das Gerät wofür benötigt.

(WLAN habe ich jetzt der Einfachheit halber komplett weggelassen, ein WLAN-Router braucht natürlich immer eine gewisse Menge Strom, aber das Sparpotential dürfte vergleichbar sein)

O2 DSl-Router die Macken austreiben

Friday, September 18. 2009, 18:47
Seit kurzem bin ich in Besitz eines Internetzugangs von O2. Dabei wird ein Router (DSL Router Classic, das Ding stammt wohl von Zyxel, eine genaue Typbezeichnung habe ich bisher nicht gefunden), der gleichzeitig auch VoIP macht, mitgeliefert.

Dabei sind bei mir zwei Probleme aufgetaucht, die vielleicht auch anderen (potentiell intensiveren) Internetnutzern aufstoßen, deswegen teile ich hier mal mit wie man dem Ding beibringt, normales Internet anzubieten.

Zunächst ist mir aufgestossen, dass wenn ich viele eMail-Konten gleichzeitig abholen wollte, bei einem Teil davon Verbindungsfehler auftraten. Etwas geklicke durch das Webinterface brachte mich auf den Punkt »Firewall« (»Firewall« wird ja heutzutage für alles und nichts als Buzzword benutzt). Dahinter verbergen sich einige Limits für Verbindungen, die doch ziemlich niedrig gesetzt sind. Was mir vermutlich die Probleme bereitet hat, ist die Begrenzung auf 10 unvollständige TCP-Verbindungen.
Ich habe eine Weile drüber nachgedacht, ob ich die Funktionalität einer solchen »Firewall« aus irgendeinem Grund nützlich finde und bin drauf gekommen, dass, solange ich meinem Rechner vertraue, mir das Ding nur Probleme bereitet und es schlicht ausgeschaltet.

Ein weiteres Problem lies sich nicht so einfach Lösen: SSH-Verbindungen, bei denen ich eine Weile nichts gemacht hatte und auf denen auch keine Ausgabe kam, standen still. Mutmaßung: TCP-Verbindungen werden gekappt, wenn länger keine Daten über sie fließen. Nur fand sich nirgends eine Option, um dem beizukommen. Nach etwas Suchen im Netz bin ich dann drauf gestoßen, dass das Teil ein Telnet-Interface hat (Benutzername: admin, Passwort identisch mit Webinterface), über das man sich einloggen kann und einige Optionen setzen, die das Webinterface nicht anbietet (siehe solariz.de: Zyxel Router P-334 optimieren).

ip nat timeout tcp 3600

war dann das Zauberwort, welches den TCP-Timeout höher setzt (eine Stunde erschien mir passabel, Voreinstellung war 300, also 5 Minuten).

Looking for router firmware alternatives

Thursday, June 11. 2009, 14:16
A couple of projects exist for alternative router firmwares. I used to work with Buffalo Routers combined with DD-WRT.

Now DD-WRT became quite unusable for two reasons. First there was a Cross Site Request Forgery reported on bugtraq a while back, where one of the DD-WRT developers answered in a way that clearly showed he doesn't really understand what CSRF is - so already from a security point of view, DD-WRT seems to be a no-go.

Beside, DD-WRT development more or less is stale at the moment - there are commercial spin-offs and there's been some controversy if everything they did was compliant to the GPL. Fact is there were no new releases since several months - with open security bugs.

Now I've been looking for alternatives. What I'm looking for should be
  • a ready-to-use router firmware with easy web-interface configuration from the start, not something like OpenWRT
  • free software
  • obviously, a project that handles security-reports in a sane way

For now, Gargoyle the only one suitable. It doesn't officially support my Hardware, but it works anyway. I haven't looked deeper into it (e. g. didn't do any security analysis myself), but it seems to do the basic tasks. If you have suggestions of other projects, please leave a comment.

Blick auf den Stromverbrauch von Router und DSL-Modem

Thursday, September 18. 2008, 13:56
Ich überlegte heute, hier die bisherige DSL-Installation (Buffalo-Router mit DD-Wrt und uraltes Telekom-DSL-Modem) durch eine FritzBox zu ersetzen. Dabei versuchte ich insbesondere, den Stromverbrauch im Auge zu behalten.

Die FritzBox schluckt cirac 8 Watt Strom, was schon etwas mehr ist als der Buffalo (5 Watt), beide jeweils mit WLAN. Die FritzBox hat zudem nur zwei Netzwerkanschlüsse (zu wenig), weswegen noch ein Switch dazukommt. Der Switch verbraucht jedoch nur erfreulich wenig (2 Watt).

Erschrocken bin ich aber dann doch beim Messen des Verbrauchs des alten Telekom-DSL-Modems. Das dürfte noch eines aus der ersten Generation sein, als die noch nicht Pink waren. Es schlug allein mit ganzen 7 Watt zu Buche. Da die Fritzbox ein selbiges integriert hatte (was mir vermutlich auch etwas mehr Geschwindigkeit bringt, da inzwischen DSL 6000), schluckt die neue Kombination nun ca. 10 Watt, im Vergleich zu vorher 12.

Wohlgemerkt, das geht alles sicher noch deutlich besser, aber das hier war jetzt nur mit Hardware, die ich sowieso rumstehen hatte. Der Verbrauch hat doch häufig nicht ganz unerhebliche Unterschiede, besonders wenn man bedenkt, dass es sich bei DSL-Modems und Routern üblicherweise um Dauer-Stromverbraucher handelt. Die Ersparnis beträgt (mit Ökostrom aus Schönau) ungefähr 4 EUR im Jahr.

Kleiner Wehrmutstropfen: Für die FritzBox Fon WLAN 7050 gibt es aktuell wohl keine freie Alternativfirmware.

Im übrigen lohnt es sich, an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass das EU-Energielabel sich nebst anderer Probleme nur auf einen Bruchteil der im Handel befindlichen Gerätschaften bezieht - und IT-Spielzeug praktisch komplett ausgenommen ist. Was eigentlich angesichts der aktuellen Klimaschutzdebatte ein ziemlicher Skandal ist.

Router und Stromverbrauch

Saturday, January 26. 2008, 18:48
Ich habe heute unseren uralten DSL-Router (Netgear RO318) gegen ein aktuelles, WLAN-fähiges Modell (Buffalo WHR-HP-G54 mit DD-WRT) ausgetauscht.

Interessehalber habe ich mal ein Strommeßgerät davor gehängt. Der alte (ohne WLAN) brauchte zwischen 7 und 8 Watt Leerlaufleistung, der neue (mit WLAN aktiviert) circa 4. Da ein Router in der Regel permanent läuft schon eine spürbare Ersparnis.
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